Psychologische Onlineberatung

Worum handelt es sich?

Besprechen Sie mit mir Ihre ganz persönlichen Probleme, Ziele und die möglichen Wege dorthin. Bei der psychologischen Onlineberatung handelt es sich um eine Beratung per Chat, E-Mail, Video und/oder Telefon. Wir treffen uns quasi in einem “virtuellen Sprechzimmer”. Psychologische Beratung und Coaching online  via Internet sind innovativ und sehr effektiv.

Sie selbst entscheiden, ob Sie sich per Videokonferenz via Webcam, per Chat oder per E-Mail beraten lassen möchten. Wenn Sie eine Beratung per Videokonferenz wünschen, so sollte Ihr PC oder Mac über eine Webcam, ein Mikrophon und eine Breitband-Internetverbindung (z. B. DSL6000, Kabel Internet, LTE) verfügen.

Ihre Beratungssitzung bleibt natürlich absolut vertraulich und wird nicht aufgezeichnet oder in irgendeiner Form mitgeschnitten. Finden Sie Hilfe und Unterstützung für Ihr ganz persönliches Anliegen. Seriös, bequem und sicher von zuhause oder dem Ort aus, an dem Sie sich besonders wohl fühlen.

Gesundheits- und Präventionsberatung

Gesundheits- und Präventionsberatung

Gesundheitsberatung ist eine Kommunikationsform mit den Zielen:

  • Stärkung der gesundheitsgerechten Verhaltensweisen eines gesunden Menschen
  • Änderung risikobehafteten bzw. Risikofaktoren hervorrufenden Verhaltens
  • Förderung von bedingter Gesundheit
  • Bewältigung gesundheitlicher Probleme

Prävention bedeutet in der Gegenwart etwas zu unternehmen, um unerwünschte Folgen in der Zukunft zu vermeiden. Der Fokus ist auf Vorbeugen von Krankheiten und Vermeidung von Risikofaktoren gerichtet. Gesundheitsförderung setzt an den Ressourcen bzw. Schutzfaktoren der Menschen an, versucht diese zu fördern und beruht auf dem Salutogenesemodell nach Aaron Antonovsky (1923 – 1994).

Im Rahmen des Gesundheitscoachings werden die drei Säulen Ernährung, Bewegung und Entspannung betrachtet und gefördert.

  1. Ernährungsberatung ist eine individuelle Unterstützung bei der Entwicklung einer langfristigen gesundheitsfördernden Ernährungsweise auf der Basis von ernährungswissenschaftlichen und ernährungsmedizinischen Erkenntnissen.
  2. Körperliches Training im Sinne von Gesundheitssport ist definiert als regelmäßige und indi­vidualisierte körperliche Belastung mit dem Ziel, die Gesundheit zu fördern, zu erhalten oder wiederherzustellen.
  3. Die Entspannungsmethoden sind eine Sammelbezeichnung für alle strukturierten Methoden zur Induktion oder Förderung von Entspannung meist durch gezielte Beeinflussung autonom gesteuerter Körperfunktionen (z. B. der Atmung) oder durch veränderte kognitive Prozesse (z. B. durch Imagination). Beispiele für Entspannungsmethoden sind die progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson (PMR) und das Autogene Training nach Johannes Heinrich Schultz (AT).

 

Euthyme Therapie

Euthymes Training

Die Euthymie bezeichnet eine innere Heiterkeit, Frohsinn bzw. eine gewisse „Seelenharmonie”. Euthym bedeutet wörtlich übersetzt: „was der Seele gut tut”. Individuell geprägt können dies völlig unterschiedliche Verhaltensweisen sein (z. B. ein Gespräch unter Freunden, Fensterputzen, Joggen, gutes Essen etc.). Euthymes Erleben und Verhalten ist durch Freude, Lust oder Wohlbefinden geprägt.

Die euthyme Therapie ist ein verhaltenstherapeutischer Behandlungsansatz zur Förderung der Fähigkeit zum genussvollen Empfinden nach Rainer Lutz (* 1943) und Eva Koppenhöfer. Der euthyme Therapieansatz wurde aus einem Interventionsprogramm, der „Kleinen Schule des Genießens” entwickelt und wird daher auch oft “Genusstraining” genannt. Die euthyme Therapie wird in der Regel ergänzend zu problemorientierten, störungsspezifischen Interventionen angewandt.

Primäres Ziel ist das Erlernen von (Selbst-)Fürsorglichkeit, d. h. für sich selbst positiv zu sorgen. Unter euthymem Handeln und Erleben wird also alles gefasst, was der Psyche guttut. Daher soll sich die Psychotherapie auch auf positive Gefühle wie Spaß, Freude, Entspannung, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden konzentrieren (Auseinandersetzung mit positiven Aspekten des Erlebens in der Psychotherapie).

 

Lösungsorientierte Kurztherapie

Die lösungsorientierte Kurzzeitherapie

Hierbei handelt es sich um eine der systemischen Therapie verwandte Form, von der Gruppe um Steve de Shazer (1940 – 2005) und seiner Frau Insoo Kim Berg (1934 – 2007) entwickelt. Grundgedanke ist, dass jedes System bereits über alle Ressourcen verfügt, die es zur Lösung seiner Probleme benötigt. Der Therapeut sollte daher helfen, diese Ressourcen finden und nutzbar zu machen.

Vom ersten Moment an wird daher nicht auf das Problem, sondern auf die Lösung zugegangen. Besonders bekannt ist die sog. “Wunderfrage”: “Gesetzt den Fall, das Problem würde durch ein Wunder plötzlich verschwinden, wer würde das woran als erstes merken?” (zirkuläre Fragen).

Hausaufgaben sind ein wichtiger Bestandteil, sie sollen das Bewusstsein für neue Möglichkeiten schärfen. Bei der “Überraschungsintervention” etwa werden die Klienten aufgefordert, in der problematischen Situation “etwas ganz anderes” zu tun als bisher, sich und die Partner “zu überraschen”.

Klassische Gesprächspsychotherapie

Die Psychotherapie

Psychotherapie ist ein Oberbegriff für alle Formen der Behandlung von Störungen, Krankheiten und Leidenszuständen mit psychologischen Mitteln (Gesprächen, Kommunikation, Übungen) und ohne pharmakotherapeutische oder chirurgische Methoden.

Die Gesprächstherapie

Die Gesprächstherapie ist eine Sammelbezeichnung für Formen der Psychotherapie, bei denen in Abgrenzung zu Körpertherapie oder Kreativtherapie das Gespräch im Vordergrund steht (synonym mit Gesprächspsychotherapie). Im engeren Sinn versteht man unter Gesprächspsychotherapie auch eine Form der Psychotherapie (nach Carl Ransom Rogers, 1902 – 1987), die der therapeutischen Beziehung besonderes Gewicht beimisst. Der Klient steht hierbei im Mittelpunkt, was sämtliche humanistischen Verfahren auszeichnet.

Psychotherapie nach Rogers

Bei der Psychotherapie nach Rogers nimmt der Therapeut eine Grundhaltung der Akzeptanz, Wertschätzung, Empathie sowie Kongruenz (Echtheit) zur Herstellung einer guten therapeutischen Beziehung ein, welche die Selbstheilungskräfte des Patienten fördert. Der Therapeut verbalisiert (emotionale) Erlebnisse des Patienten und konfrontiert ihn mit Inkongruenzen (“Nichtübereinstimmungen”) zwischen Erleben und Selbstbild. Ziel ist die Auflösung bestehender Inkongruenzen, wodurch sich u. a. über die Stärkung der Fähigkeit zur Selbstreflexion oder durch eigenständige Problemlösungen ein zunehmendes Selbstwertgefühl entwickelt.